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Hilde Domin

Hilde Domin und Thomas Diederichs auf der Bühne

Für viele Besucher in der ausverkauften Kulturkirche war dieser dritte Dezember wohl ein ganz besonderer Abend: Davon zeugte die endlos lange Schlange von Zuschauern, die sich im Anschluss an die Lesung ihre Bücher signieren ließen und den persönlichen Kontakt mit Hilde Domin suchten.
Die betagte Lyrikerin las mit bewundernswerter Präsenz einige ihrer schönsten und bekanntesten Gedichte, aber auch manches Werk, das ihr persönlich besonders wichtig ist. Sie wiederholte die sehr kurzen und prägnanten Worte und ließ sie damit richtig ins Bewusstsein der Zuhörer gelangen. Ein historisches Ereignis, diese Lesung - mit diesem Gefühl gingen wohl die meisten Zuhörer nach Hause.

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Deutsche Welle Chor

Der Chor auf der Bühne

Weihnachtliche Stimmung machte sich am 13. Dezember in der Kirche breit, als der Deutsche Welle Chor sein Jubiläumskonzert gab.
Der Erlös der Veranstaltung kam medica mondiale zu Gute, die an diesem Abend ausführlich über ihre Arbeit informieren konnten.
Die Stimmung unter den 60 Sängerinnen und Sängern aus 20 Nationen war nach dem Konzert ausgesprochen gut, sie genossen (genau wie die Zuschauer davor) sehr die Atmosphäre in der Kirche und noch das ein oder andere Bitburger.

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Jürgen Becker

Jürgen Becker auf der Bühne

"Da wissen Sie mehr als ich" hatte der Kölner Kabarettist angekündigt und seine Worte selbst Lügen gestraft - in einer komplett aktualisierten Fassung seines beliebten Programms, dem Ort angepasst und auf die Unterschiede zwischen katholischer und evangelischer Kirche bezogen, überwältigte Becker mit einem Non-Stop-Zug durch die rheinische Geschichte. Die Kulturkirche war bis auf den allerletzten Stehplatz besetzt, die Zuschauer und der Künstler selbst begeistert von der Atmosphäre, was will man also mehr?

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U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern

Die U-Bahn Kontrollöre auf der Bühne

Der zweite Act der Köln-Comedy: Hardcore a-capella wurde angekündigt und auch geboten. Die Kontrollöre boten witzige Gags, nette Comedy und gekonnten Gesang von Ohrwürmern, dazu eine spannende Bühnenshow und auch das Publikum durfte sein Bestes geben.
Für die Kulturkirche ein Test - gut, Comedy funktioniert, Test bestanden!

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Cordula Stratmann

Cordula Stratmann liest

Zwei Premieren am 10. Oktober 2003: Zum ersten Mal Köln Comedy in der Kulturkirche, und zum ersten Mal Cordula Stratmann als Autorin. Die Kabarettistin las aus ihrem Erstlingswerk, unterbrach sich zwischendurch glücklicherweise und erzählte sehr witzige Schwänke aus dem Alltag - von dem Eigenleben der Tassen in ihrem Schrank beispielsweise ...

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Brings

Brings: Die Band in der Kulturkirche

Am 27. September fand einer der Hauptacts der Cologne Night of Music in der Kulturkirche statt: Brings unplugged. Das fanden ca. 800 Besucher so spannend, dass leider die Hälfte schon um 19 Uhr keinen Einlass mehr fand: Die Kirche war hoffnungslos überfüllt.
Diejenigen, die Glück hatten, wurden gleich doppelt belohnt. Peter Brings sang einen Psalm auf der Kanzel, das Konzert war mitreißend, bewegend und musikalisch hervorragend. Das Ganze soll wiederholt werden, aber das nächste Mal ohne die Night of Music, die außer schlechter Organisation auch noch ein finanzielles Minus gebracht hat. Trotzdem: einer der bisher schönsten Abende in der Kulturkirche!

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Gospel II

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Nach dem Erfolg des ersten Gospel-Workshops mit Adrienne Morgan Hammond im Oktober 2002 startete ein halbes Jahr später die Neuauflage: vom 18. bis 20. Juli konnten sich mehr oder weniger stimmgewaltige Gospelfreunde erneut in die Geheimnisse des authentischen Gospel-Feelings einweihen lassen.
Trotz schwüler Hitze war der Andrang enorm: bei 70 Anmeldungen musste Adrienne "Stopp" sagen, damit aus dem Konzert am Sonntag nicht ein Fischer-Chöre-Event wurde. So arbeiteten die Teilnehmerinnen konzentriert und mit großem Erfolg, beim Abschlusskonzert am 20. Juli merkte man bei den mitreißenden Songs, das ein Energietransfer von der quirligen Adrienne zu den Workshopteilnehmern stattgefunden hatte.
Adriennes eigener Chor bot Soul vom Feinsten, einige Solo-Einlagen ("Gib mir mein Herz zurück") der Künstlerin brachte so manches anwesende Herz zum Schmelzen.


Klaus der Geiger und das Salonorchester, Heinrich Pachl und Marius Jung

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Unter dem Motto "Die Südstadt lernt den Norden kennen" feierten sich am 4. Juli einen ganzen Abend lang die Nippeser selbst, untermalt vom begeisterten Salonorchester mit einem frenetischen Klaus dem Geiger.
Heinrich Pachl gab Insider-Wissen aus dem Norden bekannt, von der Müllverbrennungsanlage über die Hoch-und-Tief-Bahn der Linie 13 bis zu Erkenntnissen zur Bundes- und Weltpolitik, die sich dem Nippeser an sich eröffnen. Marius Jung berichtete höchst witzig von den Problemen und Vorteilen seines exotischen Äußeren im Multi-Kulti-Mief der "30+ Partys".
Die Comedy-Premiere in der Kirche war - wie immer - sehr gut besucht, die Atmosphäre lustig und entspannt und das Pils wie immer reichlich.

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Nippes Nacht 04
mit Heinrich Pachl und Mama Africa

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Die Nippes-Nacht ist mittlerweile Institution: Diesen Eindruck bekam man bei der vierten Nippes-Nacht, die zur allgemeinen Sommerparty im Kirchgarten mutierte. Unterbrochen von enthusiastischen Beiträgen (Mama Africa schienen nur mit sanfter Gewalt ihr Konzert beenden zu wollen), strömten die Zuschauer gerne wieder zum Bierstand vor der Kirche, wo die Crew Mühe mit den vielen Bestellungen hatte. Heinrich Pachl, Leisure Minx und die Party-DJs machten den Abend rund.

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Horst Eberhard Richter: "Warum Krieg?"

Horst Eberhard Richter

Die Frage nach dem Sinn von Krieg - oder nach vorgeschobenen Begründungen für Krieg - stellt sich gerade aktuell.
Den Pazifisten, Psychoanalytiker und Publizisten Eberhard Richter beschäftigte diese Frage in unterschiedlichen Lebenssituationen immer wieder neu.
Am 13. Juni war der 80-Jährige in der Kulturkirche und hielt seinen mit Spannung erwarteten Vortrag zu diesem Thema.
Die Veranstaltung in Kooperation mit der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln/Düsseldorf und dem Literaturhaus Köln war ein nachdenklich stimmender Abend. Große Hochachtung vor den eigenwilligen Gedanken des sehr präsenten Richter bewegte die gut 150 Gäste sichtlich.


Schäl Sick Brass Band und Colours of Cologne

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Die weite Welt auf engem Raum

Beim Konzert der Schäl Sick Brass Band und dem Chor Colors of Cologne in der Kulturkirche Köln wurde jeder Zentimeter gebraucht. Auf der Bühne, um den fünfzigköpfigen Chor und die Band aufzunehmen, und im Zuschauerraum für die vierhundert begeisterten Zuschauer. Die Colors of Cologne eröffneten das Programm mit einer musikalischen Reise durch verschiedene Nationen - allein 17 verschiedene Länder sind im Chor vertreten. Nach der Pause mit einem kühlen Bierchen im Kirchgarten brachte die Schäl Sick Brass Band richtig Stimmung in die Kirche. Mitreißende Rhythmen, überzeugende Stimmen und witzige Zwischenmoderationen zeigten, dass die Band mit Recht als Top-Act deutscher World-Music zählt. Im Hintergrund und an der Kirchenkuppel liefen die Videos von "Sehvermögen", die live auf die Stimmung und den Rhythmus der Songs abgemischt werden. Mittlerweile ist "Sehvermögen" - sonst mit Messepräsentationen ausgelastet - das Markenzeichen für die Veranstaltungen in der Kulturkirche Köln geworden. Am Ende waren alle zufrieden, die letzten Pils wurden unter der Orgelempore gezapft und mit den Künstlern konnte noch etwas fachgesimpelt werden.

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Power-Percussion

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Am 11. April bebte die Kirche: Das erste Konzert der gefeierten Percussion-Virtuosen in Köln war spektakulär. Acht professionelle Schlagzeuger und Percussionisten boten geballten Rhythmus und eine witzige Show.
Auf Orchesterpauken, Trommeln, Riesengongs, Mülltonnen und Alu-Trittleitern vollführten die Münchner Jungs artistische Einlagen, Pop-Elemente wechselten sich mit "leiseren" Dialogen zwischen zwei Schlagzeugern ab. Das Publikum war begeistert, die Band hofft auf viel Mund-zu-Mund-Propaganda und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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Wolf Haas

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Die erste Zusammenarbeit mit der lit.Cologne hat der Kulturkirche zwei spannende Literaturabende beschert. Den Anfang machte der österreichische Krimi-Autor Wolf Haas, der über 300 Besucher in die Kirche lockte.
Bettina Böttinger führte kurz in das Werk des ehemaligen Werbetexters ein, der vor allem durch seine sechs Kommissar Brenner-Büchern eine große Fangemeinde hat. Die nachträgliche Diskussion brachte zwar einige Einblicke in das Alltags-Leben eines Erfolgsautors, Bettina Böttinger schaffte es aber nicht, eine schlüssige Erklärung für den Begriff des "Ding" zu erhalten. "Ding" ist jedem Haas-Leser bekannt, und es sagt "... einfach alles, das Leben selbst", wie Wolf Haas schmunzelnd erklärte.

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Yasmina Khadra

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Als algerischer Exil-Franzose, ehemaliger Militär-Offizier der Algerier und hochgefeierter Bestseller-Autor bot Yasmina Khadra einen bewegenden Auftritt. Die Lesung einer Szene aus einer Moschee in Kabul, in die bewaffnete Taliban die Passanten treiben, wurde von dem Kölner Schauspieler Jörn Knebel so intensiv vorgetragen, dass vielen in der Kulturkirche vor Spannung und Anteilnahme der Atem stockte.
Informative Details aus muslimischer Weltsicht gaben dem Literaturabend angesichts des Irak-Kriegs beängstigende Aktualität. Die fast zweihundert Besucher verließen nach der zweistündigen Veranstaltung sichtlich bewegt die Kirche.


Carola Stern / Eva-Maria Hagen

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Eine Zusammenkunft ganz besonderer Art war der Brecht-Abend mit Carola Stern und Eva-Maria Hagen. Seit der Lesung von Carola Stern wissen wir jetzt, dass Brecht mindestens drei Frauen gleichzeitig hatte - zeitlebens und in wechselnder Besetzung. Eva-Maria Hagen brachte nach der Pause mit sehr emotional vorgetragen Brecht-Songs begeisterte Stimmung in die volle Kirche. Beim Sorabaya-Song flossen sogar Tränen - bei der Künstlerin und wahrscheinlich auch beim einen oder anderen im Publikum. Ein einmaliger Abend, bei dem ein wichtiges Resümee bleibt: Kauft eure Karten im Vorverkauf, dann gibt es abends weniger Kampf um die letzten Karten!

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